Haltung

Wahrnehmung beginnt beim Menschen

IDENTITÄT

Du bist der Ursprung.

Du bringst dein eigenes Nervensystem, deine individuelle Wahrnehmung, Bedürfnisse und Potenziale mit. Erfahrungen, Prägungen, Erwartungen und Rollen beeinflussen im Laufe des Lebens, wie du dich selbst erlebst und worauf du deine Aufmerksamkeit richtest.

Dabei kann leiser werden, was dir entspricht und für dich Bedeutung hat. Identität bedeutet für Heimsein, den eigenen Bezug wieder wahrzunehmen und zugänglich zu machen.

ORIENTIERUNG

Bedeutung schafft Orientierung.

Du orientierst dich an inneren und äußeren Strukturen. Regeln, Erwartungen und Bewertungen können dir Orientierung im Außen geben. Gleichzeitig brauchst du innere Bezugspunkte, um wahrzunehmen, was für dich selbst bedeutsam ist und woran du dich ausrichten möchtest.

Klarheit entsteht, wenn du unterscheiden kannst: Was wird von außen an dich herangetragen – und was entspricht dir selbst? Äußere Strukturen können einen Rahmen geben. Innere Orientierung gibt dir Richtung.

BEZIEHUNG

Wir sind in Beziehung.

Wir erleben uns selbst im Kontakt mit anderen und mit unserer Umwelt. Resonanz, Zugehörigkeit und Vertrauen beeinflussen, wie wir uns zeigen, was wir von uns wahrnehmen, was wir uns zutrauen und welche Erfahrungen möglich werden.

Beziehung ist wechselseitig. Jeder Mensch bringt seine eigene Wahrnehmung, Bedürfnisse und Möglichkeiten mit. Entwicklung braucht Räume, in denen Unterschiede wahrgenommen werden dürfen und Verbindung entstehen kann.

VERKÖRPERUNG

Erleben macht Entwicklung möglich.

Menschen erfahren die Welt über ihren Körper, ihre Sinne und ihr Nervensystem. Verstehen allein verändert noch nicht, wie etwas erlebt wird. Erst wenn etwas wahrgenommen, ausprobiert und selbst erlebt werden kann, bekommt es eine eigene Bedeutung.

Verkörperung verbindet Verstehen mit Erleben. So können neue Möglichkeiten erfahren, überprüft und schließlich integriert werden.

ZUSAMMENWIRKEN

Entwicklung entsteht im Miteinander.

Jeder Mensch bringt seine eigene Wahrnehmung, seine Bedürfnisse und sein Potential mit und begegnet damit anderen Menschen und den Bedingungen seiner Umwelt. Was dabei entsteht, hängt von beiden Seiten ab.

Passung ist deshalb keine Eigenschaft eines einzelnen Menschen. Sie entsteht im Miteinander – wenn Menschen und ihre Umwelt aufeinander reagieren und Möglichkeiten für Entwicklung entstehen können.

ZUSAMMENWIRKEN

Vier Räume. Ein Mensch.

VERKÖRPERUNG

Wie erlebe und erfahre
ich mich im Körper und im Handeln?

Wer bin ich
und was entspricht mir?

IDENTITÄT

Heimsein Kompass

Wie bin ich mit mir, anderen
und meiner Umwelt verbunden?

RESONANZ

ORIENTIERUNG

Woran richte ich mich aus
und wie ordne ich, was geschieht?

Überforderung liegt nicht immer im Menschen.
Manchmal fehlt nur der passende Rahmen.

URSPRUNGSEBENE

UNTERBEWUSSTSEIN
unsichtbar.

PRÄSENZEBENE

GEGENWART
Ich bin.

AUSDRUCKSEBENE

BEWUSSTSEIN
sichtbar.