Haltung

Wahrnehmung beginnt bei Dir

HALTUNG

Wahrnehmung beginnt bei Dir.

Jeder Mensch erlebt die Welt auf seine eigene Weise. Was Du wahrnimmst, was dir wichtig ist und was Du brauchst, hängt mit deinen Erfahrungen, deiner Umgebung und dem zusammen, was Du mitbringst. Heimsein beginnt deshalb nicht mit der Frage, was an Dir verändert werden muss, sondern damit, genauer hinzusehen: Was wirkt? Was gehört zu Dir? Was brauchst Du, um dich selbst und andere besser zu verstehen?

Identität, Orientierung, Resonanz und Verkörperung öffnen dabei unterschiedliche Perspektiven auf das, was in uns und zwischen uns wirkt. Löwe, Eule, Oktopus und Hase machen diese Perspektiven sichtbar.

IDENTITÄT

Du bist der Ursprung.

Du bringst dein eigenes Nervensystem, deine individuelle Wahrnehmung, Bedürfnisse und Potenziale mit. Erfahrungen, Prägungen, Erwartungen und Rollen beeinflussen im Laufe des Lebens, wie Du dich selbst erlebst und worauf Du deine Aufmerksamkeit richtest.

Dabei kann leiser werden, was Dir entspricht und für dich Bedeutung hat. Identität bedeutet für Heimsein, den eigenen Bezug wieder wahrzunehmen und zugänglich zu machen.

ORIENTIERUNG

Bedeutung schafft Orientierung.

Du orientierst Dich an inneren und äußeren Strukturen. Regeln, Erwartungen und Bewertungen können Dir Orientierung im Außen geben. Gleichzeitig brauchst Du innere Bezugspunkte, um wahrzunehmen, was für Dich selbst bedeutsam ist und woran Du Dich ausrichten möchtest.

Klarheit entsteht, wenn Du unterscheiden kannst: Was wird von außen an Dich herangetragen – und was entspricht Dir selbst? Äußere Strukturen können einen Rahmen geben. Innere Orientierung gibt Dir Richtung.

RESONANZ

Beziehung entsteht zwischen uns.

Du erlebst Dich selbst auch im Kontakt mit anderen und mit deiner Umwelt. Resonanz, Zugehörigkeit und Vertrauen beeinflussen, wie Du Dich zeigen kannst, was Du von Dir wahrnimmst und welche Erfahrungen möglich werden.

Resonanz entsteht im Wechselspiel. Jeder Mensch bringt seine eigene Wahrnehmung, Bedürfnisse und Möglichkeiten mit. Entwicklung braucht Räume, in denen Unterschiede wahrgenommen werden dürfen und Verbindung entstehen kann.

VERKÖRPERUNG

Erleben macht Entwicklung möglich.

Du erfährst die Welt über deinen Körper, Deine Sinne und dein Nervensystem. Etwas zu verstehen verändert deshalb nicht automatisch, wie Du es erlebst. Erst wenn etwas wahrgenommen, ausprobiert und selbst erfahren werden kann, bekommt es eine eigene Bedeutung.

Verkörperung verbindet Verstehen mit Erleben. So können neue Möglichkeiten nicht nur gedacht, sondern erfahren, überprüft und nach und nach integriert werden.

ZUSAMMENWIRKEN

Entwicklung entsteht im Miteinander.

Du bringst Deine eigene Wahrnehmung, Deine Bedürfnisse und Deine Möglichkeiten mit und begegnest damit anderen Menschen und den Bedingungen Deiner Umwelt. Was dabei entsteht, hängt nicht nur von Dir ab.

Passung ist deshalb keine Eigenschaft eines einzelnen Menschen. Sie entsteht im Miteinander – wenn Mensch und Umwelt aufeinander reagieren und Bedingungen entstehen, in denen Entwicklung möglich wird.

ZUSAMMENWIRKEN

Vier Räume. Ein Mensch.

VERKÖRPERUNG

Wie erlebe und erfahre
ich mich im Körper und im Handeln?

Wer bin ich
und was entspricht mir?

IDENTITÄT

Heimsein Kompass

Wie bin ich mit mir, anderen
und meiner Umwelt verbunden?

RESONANZ

ORIENTIERUNG

Woran richte ich mich aus
und wie ordne ich, was geschieht?

Überforderung liegt nicht immer im Menschen.
Manchmal fehlt nur der passende Rahmen.

URSPRUNGSEBENE

UNTERBEWUSSTSEIN
unsichtbar.

PRÄSENZEBENE

GEGENWART
Ich bin.

AUSDRUCKSEBENE

BEWUSSTSEIN
sichtbar.